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Kassel persönlich

(Andreas K., Montag, 11.10.2010) Ich war am Wochenende zum 5. Mal auf einer BPE-Tagung, angefangen hatte ich 2002 in Bonn mit dem zehnjährigem Jubiläum. Diese Mal wurde der Verband volljährig, sprich wir existieren nun offiziell 18 Jahre.

Es hat mir dieses Jahr eigentlich sehr gut gefallen. Am Freitag hatte ich noch leichte Schwierigkeiten und fühlte mich etwas unwohl, was evtl. auch an den vielen Menschen und daran lag, dass ich vor kurzem von Clozapin auf Zyprexa umgestellt wurde. Am Samstag und Sonntag ging es mir aber sehr gut.

Inhaltlich habe ich von der Veranstaltung nicht so viel mitbekommen, da ich mich mehr auf die zwischenmenschlichen Kontakte konzentriert hatte.

Die Berichte aus den Arbeitsgruppen am Sonntag zeigten mir aber, dass es dort sehr interessante Angebote gab, welche man dann im kommenden BPE-Rundbrief nachlesen kann.

Für mich war es auch sehr angenehm, weil ich mich der netten Lüneburger Gruppe gut anschließen konnte. Wir unternahmen am Samstagnachmittag einen tollen Spaziergang durch einen mächtigen Park in Kassel-City, bei schönstem Wetter und umgeben von den Kasseler Bergen.

Achos, die Disco am Freitag war natürlich auch wieder ganz nett, da ich mich dabei etwas jünger fühlen durfte - gehe ich doch sonst schon lange nicht mehr zum Tanzvergnügen.

Fast rituell war natürlich auch, dass wir uns im Kaminzimmer ein Fußballländerspiel ansehen konnten - natürlich mit den selben Leuten wie bei den letzten Tagungen. Das war sehr angenehm, zumal Deutschland gegen die Türkei 3:0 gewann!

Es waren wieder die mir bekannten, exponierten üblichen Verdächtigen dabei wie: Peter Lehmann, Kalle Pehe, Matthias Seibt, Wini, Ralf Tritthardt, Peter Weinmann und die bekannten Vorstände um Ruth Fricke.

Überrascht war ich natürlich, dass Doris Steenken wieder dabei war, sie sich sogar für den Vorstand zur Wahl stellte und auch gewählt wurde.

Bei strahlendem Sonnenschein begab ich mich nach dem Mittagessen am Sonntag dann gemütlich auf den Weg zum Bahnhof Wilhelmshöhe und fuhr mit einem neuen, komfortablem ICE bequem und schnell in 1:30 Stunden nach Hause.

Fazit: Gute, interessante Menschen gesprochen, bezüglich der Medikamenteneinnahme wieder sensibilisiert worden und Park-Sightseeing in toller Kasseler Umgebung gemacht. Froh war ich trotzdem, dass ich dann wieder in meinem Schneckenhäuschen angekommen war.