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Newsletter Psychosoziale News Kurzmitteilungen Nr. 87 vom 18.07.2015

Newsletter

Psychosoziale News KurzmitteilungenNr. 87

vom 18.07.2015

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

hier die aktuellen Online-News rund um die Themen Psychiatrie, Soziales,

Selbsthilfe und Gesundheitswesen:

Der nächste Selbsthilfetag des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener NRW e.V. findet unter dem Motto: „Selbsthilfe wirkt !“am Samstag, den 22. August 2015 von 10:30 bis 16:45 Uhr im Ottilie-Schoenewald-Kolleg, Wittener Str. 61, 7 Fußminuten vom Bochumer Hbf entfernt, statt. - Vorträge mit Diskussion: 11.00 Kristina Dernbach (Gießen) - Selbsthilfe wirkt! - Konzepte und Projekte aus aller Welt. 11.50 Dr. David Schneider-Addae-Mensah (Karlsruhe) – Meine Rechte bei Zwangsunterbringung und Zwangsbehandlung. 14.00 – 15.30 Parallele Arbeitsgruppen: 1) Dr. David Schneider Addae-Mensah – Meine Rechte bei Zwangsunterbringung und Zwangsbehandlung. 2) Claus Wefing (Bad Salzuflen) – Körpergebete. 3 Miriam Krücke (Bochum) – Herausforderungen erkennen und meistern. 4) Hartmut Kruber (Gronau) - Selbsthilfe in kleinen und mittleren Städten. 5) Uwe Tuncal (Leverkusen) – Raus aus der Werkstatt (WfbM), rein in die Selbsthilfe. 6) Doris Steenken (Osnabrück) - Hinter den Kulissen des Maßregelvollzuges. 7) Matthias Seibt (Herne) – PsychKG NRW ohne Zwangsbehandlung !?

Am Samstag, den 26. September 2015 findet in der Markthalle auf dem Rathausplatz im niedersächsischen Delmenhorst die 20-jährige Jubiläumsfeier der Landesarbeits-gemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Niedersachsen e.V., (LPEN e.V.) ab 12:00 Uhr unter dem Motto „Teilhabe jetzt!“ statt. Es werden u.a. 5 World-Cafés mit verschiedenen Selbsthilfethemen angeboten: 1) Zwang, Unterbringung, Gewalt, Patientenrechte: Anka; 2) Betreuung und Krise; 3) Wie werden psychisch Erkrankte von anderen gesehen? (Öffentlichkeit) Klaus-Peter; 4) Arbeit und Behindertenkonvention (mit volkswirtschaftlichen Aspekten). Klaus-Dieter und Arnhild; 5) Inklusion und Ausgrenzung sowie einen Markt der Möglichkeiten.

 

Selbsthilfegruppenjahrbuch 2015 der DAG SHG erschienen

Einblicke in die Arbeit von Selbsthilfegruppen und fachliche Beiträge

Das neue Selbsthilfegruppenjahrbuch der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe-gruppen e.V. ist erschienen. Es wurde Anfang Juni pünktlich zur Jahrestagung 2015 in Berlin der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Die 17. Ausgabe des Jahrbuchs hat 199 Seiten und enthält 26 Beiträge. Geboten werden Berichte aus Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen sowie Artikel über Kooperationen und Beteiligungserfahrungen, über Projekte und wissenschaftliche Studien zur gemeinschaftlichen Selbsthilfe und vieles mehr. Einen kleinen Schwerpunkt bildet die Selbsthilfe von Migrantinnen und Migranten. Auch die Hauptreferenten der Jahrestagung 2014, Professor Frank Schulz-Nieswandt und Professor Rolf Rosenbrock, haben Beiträge beigesteuert. Das Selbsthilfegruppenjahrbuch wird kostenlos abgegeben.

Auf der Internetseite unter www.dag-shg.de finden Sie in der Rubrik „Service“ das gesamte Jahrbuch und die Einzelbeiträge als PDF-Datei zum Download. Zudem können Sie es dort online über das Warenkorbsystem der DAG SHG bestellen:

www.dag-shg.de/service/jahrbuecher/2015

Kurzmeldungen:

1. Schizophrenie: Studie sieht subkortikale Veränderungen im Kernspin

Ärzteblatt: Patienten mit einer langjährigen Schizophrenie haben Volumenänderungen in subkortikalen Hirnregionen. Außerdem war das Gesamtvolumen des Gehirns leicht vermindert. Auch bei Depressionspatienten wurde in einer Studie eine Verkleinerung des Hippocampus beobachtet.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63423

2. Senioren: „Im Alter siegt die Sucht“

Zeit online: Einsamkeit, Angst vor sozialem Abstieg, knappe Renten: Senioren nehmen aus unterschiedlichen Gründen Drogen. Viele verlieren die Kontrolle, doch die Sucht wird ignoriert.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-06/senioren-drogen-einsamkeit

3. Experten alarmiert: Jeder siebte Jugendliche verletzt sich selbst

Ärztezeitung: Sie schneiden sich selbst mit Rasierklingen, Messern oder Scherben: Immer mehr Jugendliche fügen sich Verletzungen zu, zeigt eine Studie in den USA. Auch deutsche Experten sind alarmiert. Denn Selbstverletzungen sind ein starkes Signal für Suizid-Gefahr.

http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/neuro-psychiatrische_krankheiten/depressionen/default.aspx?sid=889667&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20150702-_-Depressionen

4. Studie: So gestresst sind Deutschlands Studenten

Stern: Wie steht es um die Gesundheit von Deutschlands Studenten? Nach einer TK-Studie haben angehende Akademiker oft erheblichen Stress - und zunehmend Psycho-Probleme. Doch viele von ihnen gehen mit dem Druck an der Uni auch nicht sinnvoll um.

5. Wie Cortisol furchteinflößende Erinnerungen aufrechterhält

Ruhr Universität Bochum: Das Stresshormon Cortisol verstärkt Erinnerungen an furchteinflößende Erlebnisse. Es übt seinen Einfluss aber nicht nur aus, während die Erinnerung zum ersten Mal gebildet wird, sondern auch später. Kognitionspsychologen der Ruhr-Universität Bochum vermuten, dass die Ergebnisse ihrer Studie Phänomene bei Angststörungen und Posttraumatischer Belastungsstörung erklären können.

http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/pm2015/pm00089.html.de

6. Psychiatrieplan des Landes NRW nimmt Fahrt auf

Psychotherapeutenkammer NRW: Die Kammer begrüßt den Psychiatrieplan des Landes Nordrhein-Westfalen. Er soll die Situation der Versorgung psychisch kranker Menschen aufnehmen und analysieren, den Handlungsbedarf diskutieren, Empfehlungen für die Verbesserung der Versorgung entwickeln und Projekte initiieren.

https://www.ptk-nrw.de/de/mitglieder/publikationen/ptk-newsletter/archiv/ptk-newsletter-012015/psychiatrieplan-des-landes-nrw-nimmt-fahrt-auf.html

7. Neuer Vertrag zur psychotherapeutischen Versorgung in Baden-Württemberg

Ärzteblatt: Einen Vertrag für eine verbesserte psychotherapeutische Versorgung in Baden-Württemberg hat der Ärzteverbund Medi Baden-Württemberg mit der DAK-Gesundheit geschlossen.

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63442

8. Zusammenarbeit: Psychotherapeuten und Ärzte wollen gemeinsam marschieren

Ärztezeitung: Bei der Vernetzung von Ärzten und Psychotherapeuten tut sich etwas. Die zunehmende Ambulantisierung erfordert Kooperation. Und mit dem Innovationsfonds tut sich möglicherweise eine Geldquelle auf.

http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/berufspolitik/default.aspx?sid=889980&cm_mmc=Newsletter-_-Newsletter-C-_-20150706-_-Berufspolitik

9. Belgien diskutiert über Sterbehilfe für depressive 24-Jährige

Süddeutsche Zeitung: Deutschland debattiert über Gesetze zum würdigen Lebensende, Belgien über eine 24-jährige Frau, die Sterbehilfe erhält. Sie ist depressiv, körperlich aber gesund.

http://www.sueddeutsche.de/leben/debatte-um-sterbehilfe-wie-belgien-den-tod-diskutiert-1.2548900

10. Film über Gustl Mollath: Porträt eines Irrtums

Deutschlandfunk: Der Fall Gustl Mollath gilt heute als Musterbeispiel eines folgenschweren Justizirrtums: Sieben Jahre war Mollath in einer forensischen Psychiatrie, doch er wehrte sich und erreichte 2013 eine Wiederaufnahme. Der Dokumentarfilm "Und plötzlich bist du verrückt" begleitet den Nürnberger während des Prozesses.

http://www.deutschlandfunk.de/film-ueber-gustl-mollath-portraet-eines-irrtums.807.de.html?dram:article_id=325003

11. Angehörige können Pauschbetrag für Pflege geltend machen

Frankfurter Rundschau: Die Pflege Angehöriger ist oft mit erheblichem Aufwand verbunden. Psychisch, körperlich und auch finanziell. Bei letzterem hilft das Finanzamt aus.

12. Veranstaltungshinweise: Woche der Seelischen Gesundheit

Aktionsbündnis Seelische Gesundheit / Bündnis gegen Depression München / KölnBonner Woche für Seelische Gesundheit: Rund um den Welttag der Seelischen Gesundheit finden in vielen Städten die „Wochen der Seelischen Gesundheit“ mit zahlreichen Veranstaltungen statt. Hier eine Auswahl:

http://aktionswoche.seelischegesundheit.net/berlin

http://www.woche-seelische-gesundheit.de/koeln/news/index.html

http://www.woche-seelische-gesundheit.de/news/index.html

 

13. Streiflicht: Ärzte bewerten im Internet: So wird getrickst

NDR: Wer auf der Suche nach einem passenden Arzt im Internet stöbert, landet oft auf Bewertungsportalen. Dort können Patienten nach einer Behandlung Noten und eine schriftliche Beurteilung für den Arzt abgeben. Doch manchmal erscheinen negative Kommentare gar nicht oder werden nach wenigen Tagen auf den Seiten gelöscht.

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Aerzte-Bewertung-Internet,aerztebewertungen100.html

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Mit freundlichen Grüßen