Tätigkeitsbericht 2011

Die Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Niedersachsen e.V. (LPEN e.V.) hatte in diesem Jahr eine Fülle von Aktivitäten auf dem Gebiet der Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener sowohl, was gegenseitige Hilfe und Unterstützung als auch Mitarbeit in Gremien und Teilnahme am aktuellen Geschehen in der Psychiatrie in Niedersachsen betrifft.

 

 

Unsere Aktivitäten teilen sich in folgende Hauptgruppen auf:

  • Arbeitsgruppe Recht ( monatlich )
  • Vorstandssitzungen ( monatlich )
  • Sprecherkreistreffen (2 x jährlich )
  • Telefonkonferenzen (monatlich )
  • Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit
  • Klausurtagung
  • Teilnahme an Fachtagungen / Lehrgänge
  • Arbeitsgruppe Junge Psychiatrie-Erfahrene
  • Mitgliederversammlung
  • Beschaffung von Arbeitsmaterial und Bürogeräte
  • Anschaffung von Fachliteratur

zu 1) Arbeitsgruppe Recht:

Die AG Recht fand monatlich in Hannover statt, von Januar bis August in den Räumen des VPE Hannover e.V. in der Rückertstr. 17, ab September im Kulturhaus Hainholz in der Voltmerstr. 36.

Die Gruppe war regelmäßig von ca. 7 – 15 Mitgliedern besucht, die aus unterschiedlichen Selbsthilfegruppen aus Niedersachsen kamen; es wurden alle psychiatrierelevanten Themen besprochen. Zu einigen der Treffen war Frau Rechtsanwältin Dr. Bode Gast, die uns über Fragen des Sozialrechts und Fragen des Rechtsdienstleistungsgesetzes informierte, da die LPEN plant, eine unverbindliche telefonische Beratung für akut Betroffene von Psychiatrie-Erfahrenen aufzubauen, etwa zu Fragen wie: Was geschieht nach meiner Entlassung aus der Klinik? Kann ich einen Betreuer auch ablehnen? Zwangsunterbringung, Fragen von Gewalt in der Psychiatrie, Zwangsmedikation, Fragen aus dem Sozialgesetzbuch; Umgang mit Behörden, Mindestrente, Grundsicherung, Eingliederungshilfe, persönliches Budget, etc.

Es wurde dazu ein Themenkatalog erarbeitet, zu dem Frau Rechtsanwältin Dr. Bode im kommenden Jahr ein Wochenendseminar anbieten möchte, um alle Mitglieder, die an einer zukünftigen telefonischen Beratung teilnehmen möchten zu schulen, und zwar auf dem Gebiet des Sozialrechts und nach § 6 des Rechtsdienstleistungsgesetzes.

Ferner waren Themen der AG Recht: Die „Integrierte Versorgung“ nach § 140 SozGB V, d.h. die Verbindung zwischen der Pharmaindustrie und einzelnen Krankenkassen.

Weiterhin Aufgaben u. Themenverteilung unter den Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern mit besonderen Aufgaben, - Vereinsinterna, wie z.B. Regelung der Bankvollmacht, - Eintragung in das Vereinsregister.

Ferner Einrichtung eines Lagerplatzes für LPEN-Unterlagen, - Umgang mit Erkrankungen von Mitgliedern, und gegebenenfalls Übertragung der Aufgaben auf andere Mitglieder; Gestaltung und Inhalt der Homepage, - Neubearbeitung eines LPEN-Flyers und anderen Infomaterials sowie Besprechung aller aktuellen sozialpsychiatrischer Themen sowohl in den einzelnen Regionen als auch landesweit.

Die AG Recht fand monatlich statt.

zu 2)  Vorstandstreffen:

Die Vorstandstreffen fanden ebenfalls monatlich statt, gleich im Anschluss an die AG Recht. Zunächst wurden alle Fragen der Organisation- und Aufgabenverteilung innerhalb des Vorstandes intensiv besprochen; Ferner wurde in diesem Jahr im Juni eine Geschäfts-ordnung für den Vorstand verabschiedet; ferner die Satzung der LPEN überarbeitet, die Änderungen wurden auf der MV vom 30.04. beschlossen.

Weiter wurde über die Öffentlichkeitsarbeit gesprochen; z.B. die Herausgabe einer LPEN-Zeitung, die dann im Dezember auch erschienen ist; - Fragen des Datenschutzes und Presserechts bei Veröffentlichungen; wer verantwortlich ist für die Homepage etc.

Ferner wurde über die Beantragung von Fördermitteln gesprochen sowie die rechtzeitige Erbringung der Nachweise für die bewilligten Projektfördermittel der einzelnen Krankenkassen.

Desweiteren wurde auch insbesondere die Haftungsfrage erörtert, zum einen die Haftpflicht, falls bei einer Veranstaltung der LPEN ein Sach- oder Personenschaden entsteht als auch Vermögensschadenspflicht, z.B. wenn Gelder verlorengehen oder der Verein aus anderen Gründen in Schadensersatzpflicht genommen werden sollte.

Aus diesem Grunde wurde bereits 2010 eine zweigliedrige Haftpflichtversicherung bei der VGH Hannover abgeschlossen.

Daneben wurden auch im Vorstand intensiv aktuelle Themen aus dem Psychiatriegeschehen in Niedersachsen und bundesweit besprochen, auch unser Standpunkt gegenüber dem uns übergeordneten Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V. (BPE).

Auch die Neubearbeitung- und Erstellung unseres Positionspapiers von 1997 und Verwertung der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen bei der diesjährigen Klausurtagung wurde behandelt.

Auch die Vorbereitung der Klausurtagung, die vom 23.- 25.09.11 in Neurhede in der Nähe von Leer (Ostfriesland) stattgefunden hat, bedurfte eingehender Vorbereitung und Planung; ferner auch die Bewilligung von Fahrt- u. Unterbringungskosten für die Teilnahme einzelner Mitglieder an Fachtagungen und Teilnahme an der BPE-Jahresmitgliederversammlung.

An Reisekosten und Verpflegungskosten waren bereits in der AG Recht abgedeckt, da die Vorstandssitzung gleich im Anschluss daran stattfand.

zu 3) Sprecherkreistreffen:

Es fanden in diesem Jahr zwei von drei geplanten Sprecherkreistreffen statt; beide Treffen hatten eine Beteiligung von jeweils ca. 20 - 30 Psychiatrie-Erfahrenen aus ganz Niedersachsen, bei denen ein reger Austausch von Informationen aus den einzelnen örtlichen Selbsthilfegruppen und gegenseitige Hilfestellung bei der Bewältigung von allen Problemen stattfand, die im Zusammenhang mit der psychischen Erkrankung stehen, also auch materielle Probleme, Umgang mit Behörden, Beantragung von Grundsicherung, - Einnahme und Umgang mit Psychopharmaka, Umgang mit Psychosen usw.

Der erste Sprecherkreis fand am 12.02. d.J. in Lüneburg statt mit einem Vortrag von Wolfgang Heuer zum Thema: „Ursachen und Heilung aus Ganzheitlicher Sicht“ und einem anschließenden offenen Dialog zu diesem Thema.

Das zweite Treffen fand am 05.11. in Osnabrück statt und hatte hauptsächlich die Überarbeitung des Positionspapiers unseres Verbandes zum Thema, als Fortsetzung der auf der Klausurtagung in Neurhede begonnenen Arbeit. Weiter fand im zweiten Teil ein Informationsaustausch zum AOK-Modell „Integrierte Versorgung“ statt.

zu 4) Telefonkonferenzen:

Die Telefonkonferenzen an der ca. 4 – 10 Vorstandsmitglieder u. Mitglieder teilnehmen, finden seit einigen Jahren regelmäßig einmal monatlich statt, bei denen alle aktuellen und laufenden Organisationsfragen und Neuigkeiten besprochen werden, und gegebenenfalls auch Vorstandsbeschlüsse gefasst werden. Es wurde von jeder Konferenz ein Kurzprotokoll per E-Mail an die Teilnehmenden verschickt. Die Telefonkonferenz dauerte jeweils ca. 1 – 1  ½  Stunden.

zu 5) Arbeitsgruppe Öffentlichkeit:

Die Öffentlichkeitsarbeit gliedert sich hauptsächlich in vier Teile:

a) Die Gestaltung der Homepage (www.lpen-online.de) mit aktuellen Angeboten unseres Verbandes, Satzung, Positionspapier, Beitrittsformular, Veranstaltungen, Ansprechpartner und Adressen; weiterhin aktuellen Informationen aus dem Psychiatriegeschehen und Berichten über Teilnahme an Anhörungen und öffentlichen Gremien der Sozialpsychiatrischen Verbünde über den ca. fünf Mal jährlich erscheinende „Newsletter“: http://www.lpen-online.de/pdf/newsletter71.pdf .

Ferner Erörterung von Fragen des Datenschutzes und Presserechts.

Zuständig für die Homepage ist ein Mitglied in Wolfsburg.

b) die Zeitungsgruppe, die sich mit der Erstellung einer jährlich erscheinenden LPEN-Zeitung beschäftigt. Verantwortlich ist hier ein Mitglied aus Delmenhorst, der sich seit Jahren um die Zusammenstellung der einzelnen Beiträge, um das Layout, den Druck und die Versendung an die Mitglieder, Interessierte und an örtliche Selbsthilfegruppen und andere Kontaktstellen kümmert.

Am 22. Oktober fand ein Zeitungsgruppentreffen in Delmenhorst statt, an der oben Erwähnte teilgenommen hat.

Ferner fand am 21. November in Hannover ein LPEN-Zeitungtreffen statt, an dem vier Mitglieder teilnahmen und sich mit der Redaktion der neuen 40-seitigen Verbandszeitung befassten, die jetzt im Dezember erschienen ist.

Weiter wurde auf diesem Treffen beschlossen, im kommenden Jahr einen kurzen, ca. 6-seitigen Aufruf und Positionierung des Verbandes herauszubringen, der z.B. bei Selbsthilfetagen und in Kontaktstellen verteilt werden kann.

c) die Erstellung eines Faltblattes (Flyers) und anderen Infomaterials auf Papier:

Das Faltblatt muss in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden; mit der Überarbeitung des Inhaltes wurde begonnen, der Neudruck mit einer Auflage von 2.000 – 3.000 Stück soll im nächsten Jahr geschehen.

Ferner kommen hinzu andere Kurzinfos, wie z.B. Hinweise auf Literatur, z.B. des Antipsychiatrie-Verlages von Peter Lehmann, oder eine Auflistung aller örtlicher regionalen Selbsthilfegruppen in Niedersachsen.

d) die Teilnahme an öffentlichen psychiatriepolitischen Gremien:

Die Einbringung unserer Positionen und Forderungen der LPEN nach vorheriger   gründlicher Erarbeitung der eigenen Meinung, Themen und Schwerpunkte.

Hier kann zunächst genannt werden, dass 3 – 4 Mitglieder der LPEN in verschiedenen Heimbesuchskommissionen mitwirkten oder noch mitwirken, wie z.B. Christian Harig, der auch Mitglied im vom niedersächsischen Landtag berufenen Psychiatrie-Ausschusses ist.

Ferner die Teilnahme an Gremien, wie den hannoverschen Arbeitskreis Gemeindepsychiatrie, Reha-Gruppen, Gremien von Sozialpsychiatrischen Verbunden, so z.B. in Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg oder Diepholz.

zu 6) Klausurtagung:

Nach langer Zeit konnte die LPEN endlich wieder eine Klausurtagung ausrichten, die vom 23. – 25.09. in Neurhede (Ostfriesland) auf einem zur Pension ausgebauten Bauernhof mit Reitmöglichkeit stattfand, und zur vollen Zufriedenheit aller ca. 20 – 25 Teilnehmer verlief.

Dieses Treffen sollte nicht nur allein der Arbeit gewidmet sein, sondern auch ein Ort des gegenseitigen Kennenlernens und Austausches sein.

So bot ein Mitglied z.B. am Morgen Tai-Chi-Übungen zur Entspannung an.

Auch gab es die Möglichkeit zu Reiten, wovon auch Gebrauch gemacht wurde. Am Samstagabend fand auch ein geselliger Teil statt.

Inhaltlich wurde das 1997 in Neetze bei Lüneburg erstellte Positionspapier der LPEN überarbeitet; es wurden vier Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit den insgesamt zwölf Hauptthemen befassten und die Ergebnisse am folgenden Tag vortrugen.

Diese Arbeit wurde beim Sprecherkreistreffen im November in Osnabrück fortgesetzt, und soll im kommenden Jahr beim Sprecherkreis am 11.02.12 in Lüneburg zum Abschluss gebracht werden und in die Ausgabe eines neu überarbeiteten Positionspapiers münden.

zu 7) Teilnahme an Fachtagungen / Lehrgängen:

a) Vom 30.09. – 01.10 nahmen zwei Mitglieder an der DGSP-Fortbildung mit dem Thema „Recovery“ in Hannover teil. Die Recovery-Bewegung kommt aus den U.S.A., bei der es darum geht, den Menschen nicht länger als chronisch psychisch krank abzustempeln, sondern den Menschen, wie die wörtliche Übersetzung des Wortes lautet: - wiederherzustellen -. Der Kurs lieferte eine hervorragende Einführung für alle, die sich in die Thematik über eine Bewegung informieren wollen, die die herkömmliche Psychiatrie sinnvoll ergänzen will.

b) Ein LPEN-Mitglied am 11.10. am 4. niedersächsischen Aktionstag für seelische Gesundheit in Cloppenburg teil, bei dem Vorträge über verschiedenste Themen gehalten wurden, wie z.B.: „Depression“ und „Hilfe für psychisch Kranke im ländlichen Raum, - Herausforderungen u. Lösungswege“, zumal dieses Mitglied Probleme zu dem zuletzt genannten Thema an ihrem Wohnort und in ihrer örtlichen Selbsthilfegruppe zu Genüge erfahren hat.

c) Ferner nahm ein Vorstandsmitglied am 1. Deutschen Patientenkongress Depression teil, der am 02.10. d.J. in Leipzig stattfand.

d) Weiter nahmen mindestens zwei Mitglieder am Ausbildungslehrgang EX-IN für Psychiatrie-Erfahrene zum Genesungsbegleiter in Hannover teil.

Der EX-IN-Kurs umfasst 11 Module, die einmal im Monat an drei Tagen stattfinden und umfasst ferner Praktika von jeweils 120 Stunden. Der Kurs kostet 180,- € pro Modul, als Selbstzahler 90,- € und kann über das Job-Center, das Sozialamt oder über persönliches Budget finanziert werden. In diesem Fall haben die LPEN-Mitglieder die Kosten selbst getragen.

Vielleicht gäbe es hier auch eine Möglichkeit, über das Selbsthilfebüro Niedersachsen oder über individuelle Projektfördermittel einen Zuschuss für an diesem Kurs Interessierte zu ermöglichen.

Ansprechpartner für EX-IN in Hannover:

Lothar Schlieckau, Weinstr. 2, 30171 Hannover, Tel. 05 11 / 61 64 88 71,

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

e) Teilnahme von 5 – 7 LPEN-Mitgliedern an der Feier des VPE Hannover e.V. zum 20-jährigen Jubiläum am 11. Nov. d.J.

Der Selbsthilfeverein wurde 1991 in der Medizinischen Hochschule gegründet und ist einer der größten seiner Art in Deutschland. Er bietet Erfahrungsaustausch von und für psychisch kranke Menschen.

Der VPE betreibt eine selbst verwaltete Kontaktstelle in der Nähe des Goetheplatz. Die Teestube für Betroffene hat täglich geöffnet. Daneben arbeitet der Verein seit Jahren aktiv an der psychiatrischen Versorgungslandschaft in Hannover mit und ist in sozialpsychiatrischen Gremien vertreten.

Der Sozialdezernent der Region Hannover Erwin Jordan würdigte den Verein als unverzichtbare Institution der gesundheitlichen Versorgung. Der Besuch der LPEN-Mitglieder diente auch dem Wiederaufnehmen des Kontaktes mit dem VPE, der in den letzten Jahres ein wenig gelitten hatte.

f) Teilnahme von zwei Mitgliedern an der Jahrestagung des übergeordneten Verbandes BPE e.V. vom 07. – 09. Okt. d.J. in Kassel.

zu 8) Arbeitsgruppe - Junge Psychiatrie-Erfahrene -:

Die Arbeitsgruppe - Junge Psychiatrie-Erfahrene - wurde Anfang des Jahres mit dem Ziel gegründet, möglichst viele junge Menschen anzusprechen, die sich in einer seelischen Krise befinden und ohne Hilfe nicht wieder herauskommen. Die Gruppe hat das Ziel mit den Betroffenen über Psychosen zu sprechen, auch über Wege, Hilfestellungen und unsere Erfahrungen, Alternative Behandlungsmodelle; ferner das Thema – psychisch kranke Eltern und ihre Kinder, familiäre Strukturen und Beziehungskrisen, ferner das Thema Doppeldiagnose, Sucht und Psychose.

Die Leitung dieser Gruppe hatten: Sabine Klöpzig, Helga Jörns und Pierre Heinecke.

Es wurde für diese Gruppe, die jeden 2. Montag im Monat von 13:00 – 14.45 Uhr im VPE Hannover, Rückertstr. 17 stattfand, umfangreich mit Handzetteln und Plakaten geworben; - jedoch kamen zu dieser neuen Gruppe nur sehr vereinzelt junge Betroffene. Nur zwei Treffen wurden von 1 – 2 jungen Menschen besucht.

Diese unregelmäßige Frequentierung ist wahrscheinlich auf das Krankheitsbild von jungen Betroffenen zurückzuführen. Obwohl tatsächlich nur sehr wenige oder gar keine Betroffene zu den Terminen erschienen, wurde die Gruppe bis September weiter angeboten, bis der Termin im Oktober mangels Interessenten gestrichen wurde.

Die Arbeitsgruppe beabsichtigt nun, über die sozialpsychiatrischen Dienste (Beratungsstellen) erneut zu versuchen, an junge Psychiatrie-Erfahrene heranzukommen, um eine Gesprächsgruppe aufzubauen und diese später eventuell für unsere Arbeit zu gewinnen.

zu 9) Mitgliederversammlung:

Die Jahresmitgliederversammlung der LPEN fand am 30.04. d.J. in Hannover im Kulturhaus Hainholz statt. Es nahmen 14 Mitglieder, 1 Fördermitglied und 5 Nichtmitglieder teil.

Da im zweijährigen Turnus Neuwahlen stattfinden, wurde dieses Jahr der Vorstand und die zwei Rechnungsprüfer sowie einen Vertreter des LPEN für den erweiterten Bundesvorstand sowie ein Stellvertreter gewählt. Alle Gewählten haben die Wahl auch angenommen.

Zum Vorstand wurde gewählt: 1. Anka Meyer-Erfurt, 2. Ralf Tritthardt, 3. Sonja Schnurre, 4. Markus Denkel und 5. Holger Dietrich.

zu 10) Beschaffung von Arbeitsmaterial / Bürogeräte:

Es wurden im Vereinsjahr Arbeitsmaterialien sowie Büro- bzw. EDV-Geräte für einzelne Vorstandsmitglieder und weitere Mitglieder mit besonderen Aufgaben angeschafft. Das war wegen der dezentralen Arbeitsweise des Landesverbandes dringend notwendig.

zu 11) Anschaffung von Fachliteratur:

Es wurden in diesem Jahr Fachbücher, z.B. Kommentare zum Betreuungs- und Unter-bringungsrecht, Sozialgesetzbücher u. Kommentare dazu, und andere Fachliteratur erworben. Diese Bücher sollen allen aktiv Mitarbeitenden zur Verfügung stehen. Daher ist im kommenden Jahr die Anmietung eines kleinen Lagerraumes in Hannover geplant.