Drucken

Allgemeine Forderungen:

5  Ergänzungen:

Wir kritisieren hartnäckig seit Jahren den ignoranten Umgang der PsychiaterInnen mit unseren 6 Forderungen zur stationären Psychiatrie. (Patiententelefone in Kabinen auf den Stationen, zugänglicher Münzkopierer, (Brief)papier und Briefmarken, BPE- Flugblattaushang auf den Stationen, täglicher Spaziergang, Teeküche auf jeder Station.)

Das bisherige Dokumentationssystem der Psychiatrien etc. berücksichtigt nur unzulänglich die Patientenrechte.

Ständig freier Internetzugang in allen psychiatrischen Einrichtungen als zeitgemäße Form der Nutzer- und Qualitätskontrolle und zur Aufrechterhaltung des Kontakts mit FreundInnen, der Familie, der SHG´s etc.

Wir fordern die rechtliche Absicherung von Vorausverfügungen sowie Schutz vor ambulanter Zwangsbehandlung und gewaltsamen Elektroschock. Die UN-Behindertenrechtskonvention sollte verbindlich eingehalten werden.

Wir fordern von den PolitikerInnen und den PsychiaterInnen, uns nicht länger von wesentlichen Diskussionen auszuschließen wie z.B. Ethik- und Forschungsgremien.

Forderungen zur Enthospitalisierung aus Heimen:

Auf der Sprecherkreissitzung der Landesarbeitsgemeinschaft Psychiatrie-Erfahrener Niedersachsen e.V., (LPEN) wurden am 12. April 2003 in Hannover nachfolgende „Forderungen zur Enthospitalisierung aus Heimen“ aufgestellt:

Patientenvertrauensleute für Psychiatrie-Erfahrene:

Psychiatriebetroffene sind in Rechtsstaaten die einzigen Menschen, denen die Freiheit entzogen werden darf, ohne dass sie eine Straftat begangen haben, und die ohne Zustimmung behandelt werden dürfen. Diese Verletzung der Persönlichkeitsrechte erfordert einen Ausgleichsfaktor in Form einer unabhängigen, kompetenten und legitimierten Beschwerdeinstanz. Deshalb fordern wir eine einheitliche gesetzliche Verankerung mit dem Rechtsanspruch auf Vertretung durch Patientenvertrauenspersonen bzw. Patientenan-wältInnen. Das Gesetz muß umfassen:

Forderungen an die privaten Investoren der niedersächsischen LKH's: